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Wie sah Erik aus?

Alle Diskussionen, Vermutungen etc. über den Menschen/die Figur Erik im Allgemeinen hierher

Moderator: Operaghost

Beitragvon P.C. » 08.12.2006, 22:18

Tja, jeder hat so seine Vorstellung - und daß ich mir einen "schönen" Erik vorstelle, habe ich auch nicht geschrieben, sondern "unsympathisch". Ich weiß nicht, ob ich mich mal irgendwann hinsetze und meine Vorstellung zeichne. Das Originalbild ist eine Maskenbildnerarbeit? Ich finde solche Werke immer faszinierend - Gesichter zu gestalten oder (auch mit einfachen Mitteln) so zu verändern, daß eine vollkommen "andere Person" heraus kommt. Aber ab einem gewissen Punkt an Scheußlichkeit bin ich sicher zu empfindlich.
Das s/w-Bild sagt mir auf jeden Fall mehr zu, denn meine Vorstellung ist immer noch der Totenschädel und er sieht auch nicht wirklich hübsch aus!
Naja, vielleicht sollte ich mir wirklich mal die Mühe machen und Ihn zeichnen.
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Beitragvon la mort-aux-rats » 09.12.2006, 03:02

Gerne! Das wäre spannend. Hast Du mal in der Phanart-Ecke nachgeschaut? Wir hatten mal einen Contest "Erik demaskiert". Da haben schon viele Lair-User ihre Vorstellungen von einem demaskierten Erik gezeichnet. Wir freuen uns im Phanart-Bereich aber auch jederzeit über Zuwachs. :nick:
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and have a flower presented to him as a pledge that his soul had really been there,
and if he found that flower in his hand when he awoke - aye, and what then?
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Beitragvon P.C. » 09.12.2006, 21:33

Wenn, dann werde ich das aber nur sehr ungern tun. Ich habe seit geraumer Zeit aufgehört, Eriks unmittelbares Gesicht darzustellen - das ist irgendwie privat geworden (ich weiß, das klingt komisch). Entweder sind diese Zeichnungen stilisiert (als simpler Totenkopf) oder nur skizzenhaft angedeutet (Adventskalender), bzw. ich lasse ihn sich vom Betrachter abwenden.
Mal sehen ...
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Beitragvon P.C. » 13.12.2006, 14:00

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Beitragvon la mort-aux-rats » 13.12.2006, 21:16

Ah, sehr schön, ein weiteres Bild in unserer Eriksammlung. Wobei ich finde, das unterscheidet sich jetzt nicht wirklich von der allgemein vorherrschenden Erikvorstellung nach Leroux´ Beschreibung. Hätte auch fein in unseren Contest gepasst. :nick:
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Beitragvon Anny » 13.12.2006, 21:22

Japp, hat ein wenig was vampirisches. Mag aber am hochgeschlagenen Mantelkragen liegen. Ich finds lerouesque :-D
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Beitragvon P.C. » 13.12.2006, 22:36

Es freut mich, wenns gefällt. Danke für das Lob!
Und wie man sicher schon gemerkt hat, bin ich ja auch von der "Leroux-Liga".
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Beitragvon Operaghost » 14.12.2006, 14:10

Das Bild gefällt mir sehr, P.C.! Wäre wirklich schön, wenn du unseren PhanArt-Bereich mit mehr Arbeiten von dir bestückst.
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Beitragvon P.C. » 15.12.2006, 11:52

Ja, ich hab´s mir schon vorgenommen! Aber im Moment, man kann es sich denken, habe ich noch einige andere Sachen im Kopf bezüglich bevorstehender Feiertage.
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Beitragvon Phantomslove » 28.01.2007, 23:21

Ich stelle mir Erik schon gruselig vor für die damalige Zeit. Also, keine Nase (bzw. so verstümmelt, dass man es als diese nicht mehr wirklich erkennen kann), starkausgeprägte Wangenknochen und tiefe Augenhöhlen, sehr schlank und mager... dennoch stark...s ehr groß und funkelnde Augen, im Gesicht offene Haut vielleicht :O.o

Wie es mit dem Haar aussieht... keine Ahnung, aber er muss schon sehr komische Haut haben, vielleicht wirklich "wie Pergament".
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Beitragvon ParisOpera » 29.01.2007, 20:03

Originally posted by la mort-aux-rats
@ PC: Ich denke, das ist generell der Punkt - man sagt immer, wenn man ein ganz ekliges "Erik-Modell" sieht, das sei ja nun übertrieben, so stelle man sich Erik ja nun mal gar nicht vor - aber genau das ist es doch. Laut Vorlage ist Erik potthäßlich und abstoßend und überhaupt... er HAT oberabstoßend ausgesehen. Es ist wahrscheinlich eine "phanimmanente" Romantisierung, sich Erik doch nicht so schlimm vorzustellen, wie er ausgesehen haben soll. Man gesteht es sich nur nicht ein, dass Erik so schrecklich aussah, denn wenn man dann ganz ehrlich zu sich selbst ist und in sich geht, kommt man zu dem Schluss, dass man ihn trotz aller guten Vorsätze und geäußerten Sprüche ("Aussehen ist nicht wichtig!" etc.) abgrundtief häßlich finden würde.


Ich muß dir zustimmen, teilweise wird Eriks Aussehen "romantisiert". Ich bin auch beim ersten Anblick erschrocken! Aber ich finde es gut gemacht!
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Beitragvon P.C. » 30.01.2007, 11:33

Natürlich ist die Figur des Erik "romantisiert" - oder ich würde sagen auf negative Art "idealisiert". Das mein Portrait, oder meine Vorstellung nicht " so räulich" aussehen mag, liegt daran, wie ich die Figur im Verhältnis zu anderen sehe. Aber ich habe schon anderer Stelle gesagt, ich warte, was bei Rattys Übersetzung herauskommt.
Noch eine kleine Anmerkung: Christine wird bei Leroux stets als "weiß" dargestellt, während der Perser ausschließlich "schwarz" dargestellt wird oder die extreme Variante des "Roten Todes"; mal ist Erik schwarz, mal weiß (ohne Maske), mal rot. Er stellt sich zudem als Personifizierung des Todes dar.
Die Personen sind meiner Meinung nach alle sehr idealisiert. Wenn ich mir Erik vorstelle, dann denke ich mir einen "menschlicheren" Erik (vom Aussehen, wie auch vom Charakter).
Leroux wortwörtlich gelesen erscheint mir als "Maske über der Maske".
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Beitragvon Anny » 30.01.2007, 12:17

Er stellt sich zudem als Personifizierung des Todes dar.

Wobei der Rote Tod ja eine bestimmte Form der Pest ist. Vielleicht sieht er sich auch bloß gern als todbringende Krankheit, also als der Auslöser für Tos aber eben nicht als Tod selbst.
Geht nicht unbedingt hierher aber fiel mir grad auf.
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Beitragvon P.C. » 30.01.2007, 14:14

Ist vielleicht etwas schlecht von mir zusammengestellt. Leroux (so wie die offizielle Übersetzung es hergibt) läßt ihn, unabhängig vom Maskenball auch als "todähnliche" Figur auftreten.
Er beschreibt ihn gleich zu anfangs als "Skellett im Frack" oder den "Gast aus dem Jenseits" usw.
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Beitragvon ParisOpera » 30.01.2007, 19:00

Originally posted by P.C.
Natürlich ist die Figur des Erik "romantisiert" - oder ich würde sagen auf negative Art "idealisiert". Das mein Portrait, oder meine Vorstellung nicht " so räulich" aussehen mag, liegt daran, wie ich die Figur im Verhältnis zu anderen sehe. Aber ich habe schon anderer Stelle gesagt, ich warte, was bei Rattys Übersetzung herauskommt.
Noch eine kleine Anmerkung: Christine wird bei Leroux stets als "weiß" dargestellt, während der Perser ausschließlich "schwarz" dargestellt wird oder die extreme Variante des "Roten Todes"; mal ist Erik schwarz, mal weiß (ohne Maske), mal rot. Er stellt sich zudem als Personifizierung des Todes dar.
Die Personen sind meiner Meinung nach alle sehr idealisiert. Wenn ich mir Erik vorstelle, dann denke ich mir einen "menschlicheren" Erik (vom Aussehen, wie auch vom Charakter).
Leroux wortwörtlich gelesen erscheint mir als "Maske über der Maske".


Genau das wollte ich auch noch hinzufügen. Es ist doch einiges dermassen überzeichnet.
In meiner Vorstellung ist Erik entstellt - und sicher nicht leicht, aber wie der Tod sieht er auch nicht aus!
Für mich sieht er auch "menschlicher" aus!
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Clarissa » 02.02.2011, 00:56

Es ist ziemlich schwer sich Erik hässlich genug vorzustellen find ich. Ich hab mich seit dem Anfang meiner Phanzeit von Geriks Sonnenbrand hochgehangelt, z.B. empfinde ich diese "Entstellung" keineswegs als hässlich oder als Problem, im Gegenteil ich finde Gerik sieht einfach ohne Maske total süß aus.^^ Und so habe ich immer weiter probiert mich mit Eriks (Buchgetreuen) Entstellung zu arrangieren, indem ich ihn mir vor dem inneren Auge ausgemalt habe und durch Bilder anderer Phans und eigene Zeichnungen. Ich versuche mir Erik immer so schlimm vorzustellen wies geht aber das Resultat ist nie sooooo abscheulich, das liegt entweder daran, das andere Sachen für mich mittlerweile mehr abstoßend sind oder das ich zu viel relativiere. Das glaube ich aber auch nicht unbedingt, ich überlege oft nur z.B. wie dünn eine Person sein kann, das sie noch lebensfähig ist und *je nach Version* keine besonderen Gesundheitlichen Probleme hat. Dann kommt ein Maß an Dünnheit herauß, das nicht schön aus sieht aber auch nicht wirklich aussieht wie ein Skelett. Auch wenn Erik wie ein lebender Leichnahm aussieht, ist er doch keiner. Er muss mit seiner Entstellung lebensfähig sein und man muss ihm nicht unbedingt Attribute andichten, die ihn noch hässlicher machen wenn sie bei Leroux nicht erwähnt werden.
Im allgemeinen glaube ich Erik wie er im Buch beschrieben wird Äußerlich zu akzeptieren und irgendwann drüber weg schauen zu können, da der Charakter dann den Menschen ausmacht.
Aber an Christines Stelle (ohne Phantomkenntnis aber mit diesem "Training" ^^)hätte ich mich bei einer Demaskierung bestimmt erschreckt und wäre zurückgewichen, vielleicht hätte ich sogar einen Schreckensschrei ausgestoßen. (jaja bin nicht besser als Christine) da mich so ein Gesicht wenn ich unvorbereitet bin doch erschreckt. Besonders das ein Totenschädel, etwas das wie tot aussieht lebt würde einfach zuerst schocken.

Ich kam nochmal auf diesen Thread wegen dem Bild
SPOILER
Bild

keine Sorge , ist alles nur Schminke :-)
Ich meine abstoßend oder sehr unheimlich finde ich die Person nicht obwohl, bis auf die ziemlich gut weggeschminkte Nase und dem Zahnmund sieht das für mich ganz nach einem L!Erik aus.
Aber zugegeben würde ich so jemandem unverhofft nah ins Gesicht schauen hätte ich Angst und würde ich jemandem den ich für schön halte die Maske abnehmen und eine Peson mit so einem Gesicht würde anfangen mich anzuschreien und zu weinen ...ich würd mitweinen. :O.o

Ich glaub ich bin ein bisschen vom Thema abgekommen, aber die Kurve krieg ich wieder hin. ;-)
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Lucienne » 02.02.2011, 13:42

interessante überlegungen, clarissa, und du hast recht. man darf nicht vergessen, dass erik damit lebensfähig sein muss. lerouxs beschreibung ist manchmal so fantastisch, weil das buch an sich sehr fantastisch ist. die berichte über sein aussehen gehen auseinander, manchmal finde ich, wie leroux erik beschreibt, ist er für mich fast kein mensch mehr.

das problem ist, glaub ich auch, dass wir erik mögen und deshalb bei aller entstellung unbewusst etwas gutes in ihm sehen wollen. da passierts, dass das urteil immer ein bisschen zu mild ausfällt. (man müsste sich mal wirklich medizinische bücher suchen und alle möglichen hässlichen geschwüre oder entstellungen studieren. so könnte man versuchen, erik irgendwann "realistisch" zu zeichnen. aber ich zeichne momentan lieber das schöne :-) bin wohl auch noch nicht so gut. wer das hässliche zeichnen will, muss schon verdammt gut sein.)
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Clarissa » 02.02.2011, 19:19

Ja, bei Leroux kann er leicht mal in den Ungeheuer Bereich rutschen aber eigentl. nur weil eben auch ab und zu unrealistische Aspekte bei Leroux aufkommen (und man durch das ständige "Scheußal" Geschreie der Charaktere manipuliert wird -.-). Man muss immer versuchen seine menschliche Seite im Auge zu behalten was bei Kay z. B. total einfach ist.
Wie gesagt, ich hoffe immer das ich mir Erik nicht zu schön denke (ich stell mir dabei immer vor ich begegne ihm mal auf der Straße, da möchte man natürlich auf sein Gesicht vorbereitet sein, egal wie hässlich ^^) das einzige womit ich nicht klar kommen würde wenn er eklig und ungepflegt wäre. Deshalb war ich wirklich erleichtert das die Leroux Übersetzung "er roch nach tot" falsch ist und das Original eigentl. bedeutet das die Hand sich wie tot anfühlt (also nicht stinkt *lol*)

Was Eriks Entstellung für mich auch nicht so schlimm macht ist, das sie körperlich gesehen nicht sehr schwerwiegend ist (oder liege ich falsch?). Joseph Merrick, der Elefantenmensch war auch Entstellt durch eine Krankheit aber er hatte unter anderem schwere Behinderungen beim gehen und atmen und war auf Hilfe angewiesen. Eriks Entstellung ist fast schon nur ein Schönheitsmakel, der sich seelisch und sozial als Behinderung erweist. Sonst kann er ja normal leben und mit jemandem ein normales Leben führen.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon la mort-aux-rats » 02.02.2011, 20:26

Ich stimme da in einigen Punkten zu, gebe aber nur mal eben zu bedenken, dass "lebensfähig" nicht das Kriterium sein wird, um sich Eriks Entstellung weniger schlimm vorzustellen. Mit welchen Entstellungen Menschen alles leben können und schon gar nicht mehr menschlich aussehen, das ist unglaublich. Da muss man nur mal ein bisschen nach entsprechendem Bildmaterial googlen. Wir haben im Thread "Eriks Entstellung" schon einiges an Bildmaterial verlinkt. Ich kann mir schon - egal wie Leroux übertreibt - vorstellen, dass Erik extrem entstellt war. Ich nehme auch an, dass er Lippen hatte (wenn auch deformierte, weil ich mir das Singen sonst äußerst schwierige vorstelle). Ansonsten gehe ich davon aus, dass er wahrscheinlich wirklich Totenkopf-ähnlich ausgesehen haben könnte. Ohne Nase kann man jedenfalls tatsächlich überleben.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Lucienne » 03.02.2011, 11:43

dass das mit "roch nach tod" nicht stimmt, ist mir neu. find ich super! (war eins der dinge, die mich ECHT abgestoßen haben) hat leroux nicht auch mal was über fäulnis gesagt? ich musste da immer gleich an lepra denken.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Anny » 03.02.2011, 13:07

Huhu, kuck, mal, hier gibts einen Thread zu dem Satz
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Lucienne » 05.02.2011, 12:58

Danke. tut mir leid für die unannehmlichkeiten.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon la mort-aux-rats » 13.11.2012, 09:05

Jetzt mal nicht auf das Gesicht bezogen - sondern eher auf das sonstige Erscheinungsbild. Erik wird ja als sehr dünn beschrieben, dennoch muss er einigermaßen wendig und geschickt gewesen sein was Bewegungsabläufe angeht. Mir ist gestern, als meine bessere Hälfte abends den Fernseher angeschaltet hat und irgendein Musiksender ein Video von Michael Jackson gezeigt hat, eingefallen, dass ich mir Eriks Körperbau ungefähr so wie bei Michael Jackson vorstelle (wie gesagt, nur der Körperbau, sonst nix ;-)). Er ist auch extrem dünn, aber sehr beweglich und tänzerisch begabt. Ich finde, so ähnlich (vielleicht sogar noch ein bisschen dünner) hätte Eriks Körperbau aussehen können.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Desiree » 11.01.2014, 00:07




So in etwa stelle ich mir Erik vor.Das Loch wo die Nase sein sollte evtl nicht ganz so groß,aber in etwa kommt es an meine Fantasie hin.Wenn dieser Mann jetzt noch extrem dürr und sehnig wäre mit gelblichem Teint und ohne Bart-Dann würde ich sagen,das ist Erik.
(Man beachte auch die ungleichen Augen,ich hab das im Buch immer so verstanden als wären sie verschieden groß und unterschiedlich hoch im Gesicht angesetzt.)


Der Mann im Video hatte Krebs. Eine ganz aggressive Sorte.
Ich will mich in keinster Weise über diesen Mann lustig machen oder im zu Nahe treten,doch die Beschreibungen von Leroux und Kay bescherten mir auf YouTube einen Aha-Effekt.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon la mort-aux-rats » 11.01.2014, 00:44

Ich wundere mich gerade, womit man alles leben kann... Armer Mann.

Okay, das mit dem Loch funktioniert also gut. Ich habe mit Erik dennoch anders vorgestellt. Wirklich wie einen Totenkopf. Dieses Aussehen hat der Mann da ja nun mal gar nicht. Neee, meine Vorstellung ist anders, aber danke fürs Posten, denn da sieht man mal, mit was für großen Löchern man im Gesicht leben kann.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon NiSab » 08.10.2015, 14:23

Diese Künstlerin auf Devianart (muirin007) hat meiner Meinung nach Erik perfekt gezeichnet: http://img01.deviantart.net/f51b/i/2014 ... 7ij1ew.jpg

Wunderschön. Genauso erscheint er mir immer, wenn ich den Namen "Erik" lese. :love: :ef:
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon Deirdre » 09.10.2015, 23:48

Oh ja ich finde diese Bilder auch genial :nick:

In dem Thread "Lustige und schöne Phanart" ist auch etliches von muirin007 verlinkt.
Ich habe heute ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon E.M.K. » 09.01.2017, 11:50

http://dairishare.blogspot.co.at/2014/07/penyakit-paling-mengerikan-wajah-di.html

Irgendwie erinnert diese arme Frau an Erik, wie er im Musical von ALW dargestellt wird: Das halbe Gesicht intakt, die andere Hälfte... weg.

(Würde sogar zu der Beschreibung von Buquet passen, wenn er Erik nur von der Seite gesehen hat und daher nur die entstellte Seite des Gesichts...)

Natürlich kann diese Krankheit nicht bei Erik aufgetreten sein, sonst wäre er nämlich schon als kleines Kind gestorben. Mir ging es hier nur um das Aussehen. Was meint Ihr?
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon la mort-aux-rats » 21.03.2017, 22:56

Hmmm... Die arme Frau. Aber hat schon ein bisschen was von ALW-Erik. Nur heftiger.
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Re: Wie sah Erik aus?

Beitragvon E.M.K. » 18.10.2018, 15:53

https://www.krone.at/1791334

Bild

Leider eine aktuelle Gesichte: Ein Mann wurde wegen seines Aussehens aus dem Restaurant geworfen.

Also irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass Erik ähnlich ausgesehen haben dürfte.
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