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Eriks Zähne

Alle Diskussionen, Vermutungen etc. über den Menschen/die Figur Erik im Allgemeinen hierher

Moderator: Operaghost

Eriks Zähne

Beitragvon la mort-aux-rats » 10.05.2007, 21:53

Es könnte auch unter Eriks Entstellung fallen, aber ich dachte mir, es ist so speziell, ich mache mal einen Extra-Thread auf.

Was meint Ihr? War Eriks "Kauleiste" noch komplett? ;-) Ich bin eben darauf gekommen, weil früher Zahnfäule durchaus verbreiteter war als heute und die Zahnmedizin noch nicht so weit war wie heute. In Anbetracht von Eriks Alter, seinen Essgewohnheiten (Vitaminmangel kann beispielsweise auch zu Zahnverlust führen) und möglichen Krankheiten bzw. Vorerkrankungen stellt sich mir diese Frage tatsächlich. Zudem erwähnt Leroux (na ja, ich traue der Übersetzung eh nicht mehr so ganz), dass Erik nicht gerade angenehm riecht. Das kann *auch* Mundgeruch sein (muss es aber nicht).

Einfach mal her mit Euren Meinungen, haltet Ihr es für möglich, dass Erik evtl. nicht mehr alle Zähne hatte? Oder gar aus Persien oder so Goldkronen mitgebracht hatte?
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Beitragvon helyanwe » 10.05.2007, 22:04

Hmm gute Frage. Aber angesicht der Tatsache, dass er eine derart schöne Stimme gehabt hat, würde ich drauf tippen, dass da nicht allzu viele Zähne gefehlt haben können. Weil Leute ohne Zähne ja irgendwann anfangen, ziemlich undeutlich zu nuscheln. Und was Zahnschmerzen angeht (sein Lebensstil macht Zahnkrankheiten wirklich sehr plausibel), so hat der Techniker in ihm sicher auch dafür eine Lösung parat gehabt. Gibt ja heute noch Leute, die sich ihre Zähne selbst bohren und zugibsen.
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Beitragvon sashayesha » 10.05.2007, 22:33

Aber zum Bohren und Plomben bräuchte man schon Sichtkontakt, und den gäbs nur mit Spiegel. Für L!Erik könnt ich mir das noch ansatzweise vorstellen, aber für K!Erik auf keinen Fall.

Zahnverlust geschieht meines Wissens vor allem bei Skorbut (durch Vitamin C-Mangel), was aber nicht selten tödlich verläuft. Und wenn Erik dem Essen nicht so zugeneigt war, kann ich mir gut vorstellen, dass er Leichtverdauliches vorgezogen hat (wenn man über längere Zeit zu wenig isst, lässt die Eigenbewegung des Darms nach, was dazu führt, dass größere Nahrungsmengen den Magen erstmal total aufblähen und sich der ganze Verdauungsvorgang verlangsamt). Darunter würde ich mal Obst, Gemüse und Baguette fassen.
Wenn er nen Vitaminmangel hatte, dann eher D als C (für D braucht man Sonnenlicht), aber Vitamin D-Mangel führt zu Knochenerweichung und hat keine direkte Auswirkung auf das Gebiss.

Die Theorie, dass L!Eriks Mief Ammoniak von faulenden Zähnen war, find ich mal gar nicht so uneinleuchtend. Allerdings gabs zu der Zeit schon so einige Zahnpflegeprodukte.
Ratty, wie istn das, gibts konkrete Hinweise darauf, ob L!Erik ein reinlicher Mensch war?

Ansonsten hätte ich persönlich kein Problem mit einem Erik mit lückenhaftem Gebiss. Seit Bestie!Erik find ichs eigentlich sogar ganz passend - der Kleine verliert ja nen Backenzahn, als er sich durchprügeln lässt.
Außerdem hat mein Hase zwei Backenzähne weniger als vorgesehen und das find ich irgendwie niedlich o.o
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Beitragvon Operaghost » 10.05.2007, 22:37

Da Erik sehr viel Wert auf seine Garderobe etc. gelegt hat (anderer Thread), kann ich mir schon sehr gut vorstellen, dass er ebenso auf Reinlichkeit geachtet hat, also auch auf gepflegte Zähne, und alle Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung standen, für Zahnpflege genutzt hat.
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Beitragvon la mort-aux-rats » 10.05.2007, 23:04

@Tine: So weit bin ich noch nicht beim Übersetzen, aber ich könnte ja mal vorblättern... ;-)

Hmm, K!Erik würde ich auch eher total penibles Verhalten auch in Bezug auf die Zähne zutrauen - wobei ich nicht weiß, ob er zu früheren Zeiten (Zigeuner/Italien) schon denselben "Tick" hatte und Zahnerkrankungen sind bekanntermaßen schleichend.

Aber L!Erik... ich weiß es nicht, dem würde ich schon eher Nachlässigkeiten zutrauen. Aber ich übersetze mal tapfer weiter, vielleicht finde ich in einem ausgelassenen Nebensatz mal wieder Hinweise. ;-)
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Beitragvon E.M.K. » 11.05.2007, 12:40

Leute, die keine Zähne mehr haben, sprechen meist äußerst undeutlich und spucken beim Sprechen. Wenn Erik also deutlich sprechen und singen (!) konnte, müssen seine Schneide- und Eckzähne zumindest intakt gewesen sein, allenfalls haben ihm Backenzähne gefehlt.
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Beitragvon Anny » 11.05.2007, 12:47

Originally posted by E.M.K.
Leute, die keine Zähne mehr haben, sprechen meist äußerst undeutlich und spucken beim Sprechen.

Das träfe aber auch auf den lippenlosen Leroux-Erik zu. Ohne Lippen spuckt und sabbert man auch unkontrolliert und die Sprache ist auch nicht so wirklich deutlich.
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Beitragvon julimaus » 11.05.2007, 13:54

Das unangenehme an der ganzen Sache ist:...zumindest für einen "Believer"(schöööönes Wort, so lange nicht benutzt ;-)) wie mich DAS eben der Leroux Erik wohl die wahrscheinlichste Variante einer jemals existenten Erikversion war...und dann miefend und ohne Zähne, da wird mir ganz anders.Ausschließen würde ich das auch nicht.Oh, bitte lass ihn so wie die Kay Version gewesen sein...nur ein klitzekleines bißchen!!! ;-)
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Beitragvon la mort-aux-rats » 11.05.2007, 14:04

Genau, deshalb halte ich ja Leroux´ Beschreibung auch für übertrieben (das habe ich - meine ich - in dem Entstellungsthread aber schon einmal ausführlich erörtert).
@ EMK: Ich meine ja auch nicht, dass Erik *überhaupt* keine Zähne mehr hatte, sondern ich zog mit dem Thread lediglich in Erwägung, ob es um seine Zähne so wunderbar bestellt war. Fehlt z.B. nur ein Backenzahn, dann dürfte das seine Sprachqualitäten überhaupt nicht beeinflusst haben.
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Beitragvon Anny » 11.05.2007, 14:31

Und nur weils fault im Hals, kann er noch ganz gut sprechen. Wer weiß - vielleicht war er ja auch im Mund entstellt... wenn sich der Kiefer ein wenig verschoben hat oder so passen vielleicht nicht alle Zähne auf die Kauleiste die hingehören... oeder es kommen eben nicht so viele wie bei anderen Menschen... oder mehr. gerade waren seine Zähne sicher nicht. Sogar Kaiserin Elisabeth hatte, obwohl sie als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit galt, angeblich furchtbare Zähne. Und die hat sicherlich schon was von Zahnpflege verstanden.
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Beitragvon E.M.K. » 11.05.2007, 14:46

Elisabeth hatte schreckliche Zähne, schwarze, verfaulte Stümpfe, weshalb sie seit ihrem 30 Geburtstag nicht mehr gelächelt hat und stets einen Fächer vors Gesicht hielt beim Sprechen (sie ließ sich ab 30 auch nicht mehr porträtieren).

Erik kann sehr gut schlechte Zähne gehabt haben, höchstwahrscheinlich sogar ein schiefes Gebiss. Zahnspangen gab es nicht, die meisten hatten schiefe Zähne - aber schiefe, verdrehte und verschobene Zähne müssen deswegen nicht krank sein (wie ich als Zahnspangenverweigerer weiß).

Jedenfalls kann ich mir gut vorstellen, dass er nicht gerade die besten Zähne hatte...
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Beitragvon Anny » 11.05.2007, 15:01

*OT weil Elisabeth eigenen Thread hat*
(sie ließ sich ab 30 auch nicht mehr porträtieren)

Hatte aber auch mit ihrer Panik, alt und hässlich zu werden zu tun und nicht nur mit ihren Zähnen. Die waren zu Beginn auch nur gelb-braun.*/OT*

Ich denke beispielsweise auch, dass alle bis auf vielleicht Raoul nicht so das tolle Gebiss hatten. Die medizinische Versorgung sah ja im Allgemeinen noch nicht so prickelnd aus.
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Beitragvon sashayesha » 11.05.2007, 15:13

Ei, die LKGS, stimmt... Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, auch 'Wolfsrachen' genannt; das ist die stärkste Ausprägung dessen, was man landläufig ne 'Hasenscharte' nennt.
Die Lippenspalte gehört für mich irgendwie zu Erik dazu, und wenns nur eine ganz ansatzweise Kerbe in der Lippe ist. Ne Lippen-Kiefer-Spalte bringt oft Fehlbildungen der forderen Zähne mit, also Dopplung oder Fehlen.
Der Maler hat nen gedoppelten seitlichen Schneidezahn wegen seiner Spalte.
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Beitragvon la mort-aux-rats » 23.06.2007, 17:55

Ich denke beispielsweise auch, dass alle bis auf vielleicht Raoul nicht so das tolle Gebiss hatten.


Sehe ich im Grunde auch so. Allerdings war Adel auch kein Garant für gute Zahnpflege. Wie schon oben erwähnt, Kaiserin Elisabeth ist so ein Beispiel. Oder Ludwig II von Bayern, der hatte auch faulige Zähne. Es kann aber auch das genaue Gegenteil sein und vielleicht war Erik pedantisch reinlich, was seine Zähne anging. Allerdings denke ich, dass Erik zumindest in der Zeit, als er im Käfig eingesperrt war bzw. auf den Jahrmärkten ausgestellt wurde, seine Zahnpflege schon aus rein praktischen Gründen sehr vernachlässigt haben dürfte.
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Beitragvon Anny » 23.06.2007, 17:57

Und wie sah das bei OPernsängern aus? Also ich würde mich ja bedanken, wenn mein Gesangspartner mit Mundgeruch und verfaulten Stümpfen bei mir steht, aber wenn dort allgemein keine gute Mundhygiene geherrscht hat... Uaghs, dann war so ein Abend auf der Bühne bisweilen ja richtiger Kampf.
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Beitragvon la mort-aux-rats » 23.06.2007, 18:00

:-D Eben, wenn das bei allen so war, war´s vielleicht normal. Es gab ja auch Zeiten in der Geschichte, in denen sich die Herrschaften kaum gewaschen haben. Wie *das* gerochen hat, möchte ich auch mal besser gar nicht wissen. :rolleyes:
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Beitragvon sashayesha » 01.11.2007, 23:44

Es gab Zeiten, da sind die Leute bei größeren Veranstaltungen in geschlossenen Räumen umgekippt. Ammoniakvergiftung durch die Atemluft aus faulzahnigen Mäulern.
Da kommt doch Freude auf.
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Beitragvon Anny » 02.11.2007, 00:14

Vielleicht war das auch der Geruch des Todes den Christine bei Leroux an Erik bemerkt o.o
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Beitragvon la mort-aux-rats » 02.11.2007, 13:14

Das ziehe ich in Erwägung. Igitt. Soviel zum Thema unromantische Wahrheiten.
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Beitragvon Suse » 22.02.2009, 14:23

Ich denke auch, dass damals einfach andere Maßstäbe zum Thema Zahnpflege geherrscht haben. Vielleicht hatte er für damalige Zeiten sogar ein relativ gutes Gebiss, was in heutigen Zeiten aber als schlecht gelten würde. Was schiefstehende Zähne angeht: Das hat doch früher wirklich keinen gejuckt, bevor es die Kieferorthopädie gab und somit die Möglichkeit zur Korrektur. Ich sehe das als ein ziemlich hausgemachtes Problem an - genau wie den Schlankheitswahn. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Eriks Zähne über die normalen Maße hinaus schlecht gepflegt waren, weil ich ihn mir eigentlich auch immer als etwas eitlen Menschen vorgestellt habe. Höchstens vielleicht was den "Monsterstatus" bei Leroux angeht, würden extrem faulige Zähne passen.
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Beitragvon la mort-aux-rats » 20.04.2009, 20:45

Na ja, es galten ja auch nicht nur andere Maßstäbe, was die Zahnpflege anging, sondern auch die allgemeine Körperhygiene. Sich jeden Tag zu duschen bzw. vielmehr zu baden konnte sich auch nicht jeder leisten.

Insbesondere Adelige hatten damals manchmal schlechte Zähne, weil sie nämlich viel mehr Geld hatten, Süßkram zu futtern. *gg* Soweit ich weiß, hatten zumindest viele Habsburger schlechte Zähne (und auch Ludwig II. von Bayern hatte extremen Zahnausfall in späteren Zeiten). Da Erik ja eh Unmengen von Geld hatte durch seine 20.000 Francs-Erpressung, könnte er auch viel Süßkram gegessen haben. Oder auch Raoul oder Philippe...
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Anny » 12.04.2010, 18:09

So hygienisch rein ich mir Erik auch vorstelle, aber irgendwie will das Bild von ihm mit Zahnbürste und Schaum vorm Mund nicht so wirklich in meinen Kopf.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Jeanne » 12.04.2010, 23:13

Habe dazu folgendes Thema gefunden:
Quelle: http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/21350/
15.08.2003 - (idw) Universität zu Köln

Urin gegen Zahnschmerzen
Zahnheilkunde im 19. Jahrhundert

Bis in die Neuzeit war die Verwendung von Urin zur Mund- und Zahnpflege in der Volksmedizin weit verbreitet. In einem Apothekenbuch des 18. Jahrhunderts wurden auch Weihrauch, Hundszähne und Hundeurin als Zutaten für ein Zahnschmerzmittel entdeckt. Die heute gängige Zahnbürste kam allenfalls wöchentlich, wenn nicht nur monatlich zum Einsatz. Zahnärzte warnten sogar davor, zu häufig davon Gebrauch zu machen, da sie das Zahnfleisch reize. In der Häufigkeit der Anwendung modifiziert, ist die mechanische Reinigung mittels Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta bis heute eine entscheidende Vorbeugung gegen Karies. Mit der Entwicklung der Kariesvorsorge im 19. Jahrhundert befaßt sich Dr. Sylvia Timpe in einer Studie am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln.

Bis ins 18. Jahrhundert bewirkten erst Zahnschmerzen beim Menschen den Gang zum Zahnarzt. Das Krankenkassensystem war noch nicht vorhanden. Deshalb konnte nur derjenige zum Zahnarzt gehen, der genug Geld für die Behandlung hatte. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde die Notwendigkeit einer wirksamen Prophy-laxe zur Senkung der Sterblichkeit in der Medizin erkannt. Die medizinischen Ent-
deckungen waren auch für die Zahnmedizin sehr aufschlußreich.

Über die Erreger der Karies existierten sehr unterschiedliche Auffassungen. So galten beispielsweise schlechte Säfte, Würmer und chemische Zerstörung durch Säuren als häufige Kariesursache. Der Glaube an Zahnwürmer war in der Bevölkerung seit dem Mittelalter weit verbreitet. Meist wurden kranke Zähne entweder ausgeräuchert oder direkt gezogen.
Infolge der Industrialisierung hatten sich die Eßgewohnheiten vor allem durch Ver-
billigung der Lebensmittel verändert, insbesondere des Zuckers. Neue Verarbei-tungsmethoden des Getreides, die Verbreitung des Arbeiterbauerntums und der zu-nehmende Wohlstand der Bevölkerung trugen ebenfalls zu einer rasanter Zunahme der Karies bei. Durch neue Verfahren wurden zahlreiche Nahrungsstoffe verändert, um sie zu "verfeinern", verdaulicher und ansehnlicher zu machen. Bestandteile, die als überflüssig und unverdaulich galten, wurden entfernt. Dabei trat z.B. das Weiß-brot an die Stelle des Schwarzbrotes. Dieses hatte aber für die Zähne den Nachteil, daß sie weniger beansprucht wurden, weil es weicher ist. Es wurde festgestellt, daß die Säuren, die zur Entkalkung des Zahnes führen, durch Gärung der stärke- und zuckerhaltigen Speisen entstanden. Durch diese Erkenntnis wurde auch die Zusammensetzung der Nahrung als Faktor zur Kariesentstehung berücksichtigt. Der Zuckermangel in Europa zu Ausgang des Zweiten Weltkrieges bewirkte demnach auch einen Kariesrückgang.

**************************
Das mit dem weihrauch kenne ich noch von meiner Oma. Auch eingekochter Urin, als das "Allheilmittel" schlechthin. Allerdings, kann ich mich nicht daran erinnern, dass Letzterer von Omi bei der Mundhygiene eingesetzt wurde. Aber bei offenen Wunden und Entzündungen, erwies sich "Pippi" als ziemlich effektiv. Möchte jedoch nicht näher darauf eingehen, wie mein Bruder und später auch ich, unsere Pupertätspickel bekämpften. *schüttel*
**************************
Ob Erik auch mit Urin, als Mundwasserersatz, gegurgelt hat, ist eine eklige Vorstellung, wäre aber immerhin möglich. Da er aber kaum etwas gegessen hat, waren seine Zähne vielleicht aber auch nicht so schlecht und faulig.
Tolleranz ist die Nächstenliebe der Intelligenz (Jules Lemaitre *1853-1914),
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon helyanwe » 12.04.2010, 23:36

Urin galt auch als probates Mittel bei Diphterie, also kann ichs mir auch als Mittel zum Gugeln vorstellen. Urin ist stark salzhaltig, ich hab es selbst auch schon zum Gurgeln bei Halsschmerzen benutzt. Man kann aber genauso gut mit purem Salzwasser gurgeln, Salz ist auch gut zum Zähneputzen geeignet.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Anny » 13.04.2010, 05:24

Gegen Hautkrankheiten wird Eigenurin ja heutzutage auch noch gelegentlich eingesetzt.
Und theoretisch ist im Urin ja auch das restliche Vitamin C drin, das der Körper nicht brauchte. Kann mir also schon vorstellen dass es bei gewissen Erkrankungen gar nicht so unhilfreich wäre.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon sashayesha » 13.04.2010, 09:57

@Jeanne: Nicht richtig zu essen, ist ein Risikofaktor für die Zähne. Deshalb muss bei Patienten, die über eine Sonde ernährt werden, besonders stark auf die Mundhygiene geachtet werden. Der Grund ist - soweit ich weiß - dass Menschen, die wenig essen, auch weniger Speichelfluss haben; im Speichel sind aber die Mineralien enthalten, die den Zahnschmelz gesunderhalten.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon E.M.K. » 13.04.2010, 11:42

Urin gegen Zahnstein - igitt!

Ich nehme mal an, dass Erik nicht zum Zahnarzt gegangen sein dürfte bzw. nur, wenn die Schmerzen wirklich unerträglich wären (bei K!Erik aufgrund des Morphiums unwahrscheinlich, der hätte wohl kaum gemerkt, dass er Zahnweh hat), da ein Zahnarztbesuch bedeuten würde, dass er die Maske abnehmen und praktisch hilflos mit offenem Mund dasitzen muss, was doch einiges an Vertrauen zu dem Arzt erfordert.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Grasshopper » 13.04.2010, 11:59

Bei zu geringer oder unregelmäßiger Nahrungsaufnahme bekommt man nicht unbedingt ein Zahnproblem aber die Speicheldrüsen nehmen das über kurz oder lang übel.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Anny » 13.04.2010, 12:54

Und geht man mal davon aus, dass Erik nicht der geüsndeste war und er in der Anfangszeit sein Morphium nicht gleich vertragen hat, dürfte er relativ häufig erbrochen haben. Magensaft greift die Zähne auch schön an.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Grasshopper » 13.04.2010, 13:09

So oft wird die Kotzerei auch nicht gewesen sein, also sicher nicht schlimmer als bei einem Magen Darm Infekt.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Anny » 13.04.2010, 13:30

Wenn man ne Essstörung hat schon. Und ich kann mir gut vorstellen, dass er einen derartigen Widerwillen hatte beim Essen, dass er automatisch gekotzt hat sobald man ihn dazu zwingen wollte etwas zu essen. Gerade als Kind.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon E.M.K. » 13.04.2010, 13:45

@Anny: Meinst Du jetzt K!Erik oder L!Erik oder beide? Bei L!Erik erfahren wir ja eigentlich nie ausdrücklich, ob er eine Essstörung hatte oder ganz normal gegessen hat und nur eine Stoffwechselstörung hatte und deshalb so mager war, während K!Erik eine ziemliche Essstörung hat.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon sashayesha » 13.04.2010, 14:44

@EMK: Morphium dämpft chronische Schmerzen einen akuten Schmerzreiz nimmst du trotzdem noch wahr. Sonst müssten Leute auf Morphium jeden Morgen und Abend ihren ganzen Körper auf Verletzungen absuchen, weil sie sonst an den gleichen Probleme draufgehen würden wie Leprakranke.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Anny » 13.04.2010, 14:51

Ich meine generell. Sofern man ihn nicht ausgesetzt hat, was nicht zu Sprache und Bildung passen würde, hat sich wohl die ersten Jahre jemand um Erik gekümmert. Und zu der Zeit war man wohl gläbig genug um zu glauben man käme in die Hölle wenn man seine Kinder nicht nährt (siehe Madeleine). Bevor das passiert, kann ich mir vorstellen, dass gerade Eriks Eltern das Blag nicht allzu liebevoll zum Essen gebracht haben - woraus im Ürbigen auch erst dann eine richtige Essstörung geworden sein kann.
Selbst ich musste früher noch am Tisch sitzen bleiben um zu essen, vorwiegend Sachen, die ich heute noch nicht runterbekomme und bei deren Geruch sich mir wirklich der Magen umdreht. Um aus dem Nähkästchen zu plaudern: bei diesen Aktionen kamen hartgekochte Eier und die nette hessische grüne Soße bis zum Speiseröhreneingang und haben sich dann wieder umgedreht, weil es mir so zuwider war.
Und ich kenne Leute, die sich als Kinder so in Wut reinsteigern konnten, dass sie quasi zum Protest brechen konnten.
Warum also soll Erik nicht auch auf diese Weise seine Eltern drangsalieren können. Und - um zum Thema zurückzukommen - auf Dauer greift das die Zähne wirklich an.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Grasshopper » 13.04.2010, 15:40

Ich wäre doch eher der Meinung dass, wenn man einen Widerwillen dem essen gegenüber hat, man es einfach lässt.
Wenn ich keine Lust habe etwas zu essen dann würge ich mir nichts rein. Umgekehrt aber wenn ich etwas essen möchte/brauche dann geht das auch.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Anny » 13.04.2010, 16:02

Als Erwachsener schon. Als drei-fünfjähriges Kind bezweifle ich das.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Grasshopper » 13.04.2010, 16:37

Wenn es in der Kindheit so gewesen sein sollte, dann geht das auf die Zähne ja. Aber das sind dann z.T. auch noch Milchzähne. Also nicht so schlimm.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon Anny » 16.08.2011, 20:00

Ich bin nach wie vor noch am Grübeln wegen Eriks Zähnen. Ich kann mir weder eine komplette noch eine blendend weiße Blendaxkauleiste vorstellen bei ihm. Auf der anderen Seite kann ich mir aber dann auch wieder nicht vorstellen, dass er mit Mundgeruch durch die schlechten Zähne durch die Gegend gelaufen ist. Gerade wenn er mit Christine zusammen gesungen hat - später dann als sie ihn schon in natura kannte - müsste er definitiv etwas gegen Gerüche getan haben.
Dazu kommt dass schlechte Zähne wieder oftmals Schmerzen nach sich ziehen und ich weiß nicht, ob sich Erik in bester Cast Away- Manier irgendwie selbst den kaputten Zahn ausknüppelt...
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon MinaHarker » 17.08.2011, 15:24

Also das mit dem Zahnpasta-Werbungslächeln ist mir dann auch etwas zu unrealistisch... Der ganze Mann entstellt aber dann strahlend weisse, gerade, ordentliche Zähne? Nja... nette Vorstellung, aber mir wie gesagt zu unrealistisch. Aber das mit den verfaulten Stümpfen ist mir dann auch zuwider. Ich habe mir bis jetzt nie so große Gedanken über seine Zähne gemacht. Aber das Thema ist durchaus interessant geworden durch die vielen hier angeführten Gedankengänge. Und auch die historischen Fakten, die hier eben nicht ausser Acht gelassen werden, geben schon zu denken. Gut, das 19. Jahrhundert ist eine Zeit, in der man sich schon etwas mehr mit Körperhygene auseinandersetzt, als es zum Beispiel im Mittelalter und noch lange darüber hinaus der Fall war. Trotzdem...

Bei K!Erik kann ich mir vorstellen, wie es auch schon viele andere getan haben, dass er sich etwas mehr um seine Zähne gekümmert haben mag als L!Erik. Immerhin muss bei K!Erik immer alles ganz vornehm sein. Die Vorstellung verfaulter Zahnreihen hätte ihm bestimmt nicht gepasst. Vielleicht fehlten ihm ein paar Zähne. In seiner Jugend hatte er ja noch nicht diesen ausgesprochenen Drang nach Exquisität, wie in späteren Jahren.
Trotz allem ist es schwer zu sagen für mich, wie es sich damit nun am wahrscheinlichsten verhält. Ob auch sein Kiefer unter der Entstellung zu leiden hatte (schiefe, nicht vollständig ausgebildete Zähne etc.), kann natürlich der Fall sein. Ist auch im Großen und Ganzen realistisch.
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Re: Eriks Zähne

Beitragvon la mort-aux-rats » 17.08.2011, 16:16

Was Eriks Zähne angeht, müsste man tatsächlich auch mehr über seine Nahrungsgewohnheiten wissen. Vitaminmangel wurde ja schon erwähnt. Ich frage mich gerade, wie es mit Eriks Zuckerkonsum bestellt sein könnte. Ich gehe zwar jetzt nicht davon aus, dass er sich ständig mit Pralinen vollgestopft hat, aber zumindest in Persien ist es möglich, dass er dort relativ viel Zucker zu sich genommen hat. In Persien wurde damals schon viel Tee mit reichlich Zucker getrunken. Und wer mal orientalisches Backwerk gegessen hat, der weiß, dass das vor Zucker und Honig manchmal steht und schweinesüß ist. Wenn Erik also um solche Dinge keinen großen Bogen gemacht hat, müsste spätestens seine Ernährung in Persien der Kariesbildung Vorschub geleistet haben. - Und dann sind Zahnkrankheiten auch noch eine Frage der Vererbung. Manche sind anfälliger drauf, andere gar nicht. Da müsste man dann auch mehr von Eriks naturgegebenen Zahnzuständen wissen um das zu beantworten.
If a man could pass through paradise in a dream,
and have a flower presented to him as a pledge that his soul had really been there,
and if he found that flower in his hand when he awoke - aye, and what then?
(Samuel Taylor Coleridge)

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